Häufig gestellte Fragen (FAQ) / Wie müssen die 3D Daten aufbereitet sein?

Um ein 3D Modell drucken zu können, muss ein echtes, „wasserdichtes“ Volumenmodell erstellt werden. Das heißt, das Modell muss in sich geschlossen sein, darf keine offenen Flächen, nicht verbundene Körper oder reine Texturhüllen aufweisen. Mit anderen Worten: Das Design muss nicht nur auf dem Computer, sondern auch in der realen Welt existenzfähig sein. Sehr feine, lose Strukturen unter 2mm Stärke, wie zum Beispiel das Balkongeländer eines Architekturmodells können zu zerbrechlich sein und werden deshalb nicht empfohlen. Eine Umsetzung kann somit nicht garantiert werden. Dies gilt jedoch nicht für Oberflächendetails auf einer tragenden Fläche. Hier sind selbst Details von 0,1mm erstellbar.

Zur Überprüfung Ihres Modells stehen Ihnen kostenlose Programme zur Verfügung:

Sie können zum Beispiel mit dem VisCAM-Viewer von MarCam Ihr Modell prüfen. Flächen, die hier rot dargestellt sind, sind verkehrt herum gedrehte Flächen, die gedreht werden müssen. Flimmernde Flächen beim Bewegen des Modells, deuten auf mehrere übereinander liegende Flächen hin, welche entfernt werden müssen. Gelbe und grüne Linien deuten auf unverbundene Flächen bzw. Kanten hin, die geschlossen werden müssen. Bei der Reparatur und Optimierung des Modells hinsichtlich der Anforderungen an den 3D Drucker sind wir Ihnen gerne behilflich.

Tipp: Senken Sie die Fertigungskosten, indem Sie große Hohlkörper an einer Unauffälligen stelle mit einem Loch versehen, aus dem das eingeschlossene Pulvermaterial wieder herausrieseln kann. Gerne besprechen wir gemeinsam das Modell, um Ihnen den idealen Kompromiss aus Materialreduzierung und Festigkeit zu bieten.

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